Fazit AIDAprima

Moin, Moin.

Wir waren zu dritt, 2 Erwachsene, 1 Jugendlicher, in einer Verandakabine Komfort mit extra viel Platz. Unsere Kabine war die 9165.

Fangen wir also mit der Kabine an. Diese war vom Platzangebot gut und auch sehr gemütlich, in den Schränken war genug Platz für alle unsere Sachen und auch das Bad war von der Größe völlig ausreichend. Es war in allen Bereichen sehr gepflegt und sauber. Sonstigen Stauraum hatte man auf beiden Seiten neben dem Doppelbett und zusätzlich gab es ja noch den Schreibtisch und das daneben hängende Regal. Also genügend Stauraum für alles mögliche, was man so dabei hat. 2 unserer Koffer haben wir unter unserem Doppelbett verstaut und der 3. Koffer stand zwischen Schlafsofa und Verandascheube. Und auch die Veranda war recht groß und hat uns gefallen, besonders die Aussicht haben wir öfters genossen. Was nicht so schön war, die Verandatür hat extrem gequitscht. Das vor allem am 2. Seetag an den Infinity Pools viel los war, hat uns wiederum nicht gestört. Und außerdem positiv war, aufgrund der Lage unserer Kabine könnte man immer sehen ob einer dieser Pools leer war und sich schnell ein Plätzchen sichern. Was uns wirklich nicht gefallen hat, ist die Menge und Positionierung der Steckdosen,. 2 Steckdosen und 2 USB Ports sind einfach viel zu wenig und die Positionierung ausschließlich am Schreibtisch ist auch schlecht gewählt. Aber das ist dann auch schon „meckern auf hohem Niveau“. Der Zimmerservice war gut und unser Zimmerstuart war sehr nett. Insgesamt waren wir mit dieser Kabinenwahl sehr zufrieden und würden sie auch jederzeit wieder buchen.

Kommen wir zu den Restaurants an Bord, welche wir auch in Anspruch genommen haben. Dies waren folgende –

Buffetrestaurants:

A la Carte Restaurants:

Imbiss:

Scharfe Ecke

Am besten fand ich das Weite Welt Restaurant, das Platzangebot war gut, wir fanden immer einen Platz ohne lange suchen zu müssen und es verfügt über Außenbereiche, wo man dann auch bei schönem Wetter draußen essen kann. Das Angebot, je nach Fahrtgebiet, und auch die Qualität der Speisen, fand ich gut. Auch das Bella Donna, italienisches Essen, und das East Restaurant, asiatische Küche, gefielen mir gut, wobei die Inneneinrichtung des East Restaurant super gefiel. Das Marktrestaurant fand ich von den Speisen und dem Ambiente auch top, aber hier war es eine Katastrophe einen Platz zu finden. Im Fuego Restaurant merkt man sofort, lange Wartezeiten an einigen Stationen, dass das Restaurant hauptsächlich für Familien gedacht ist und das ist auch gut so. Insgesamt fand ich die Qualität der Speisen gut und das Servicepersonal war immer sehr freundlich und zuvorkommend, man merkt allerdings an der ein oder anderen Stelle, dass die Reedereien händeringend Personal suchen. Deswegen ist, trotz der teilweisen Personalknappheit, die Leistung des Servicepersonals umso höher zu bewerten. TOP!

Von den A la Carte Restaurants fand ich das Brauhaus am besten, die Inneneinrichtung ist so richtig urig und hier fanden wir sofort einen Platz und das Essen, bayrische Küche, war schneller am Tisch als man seinen Salat als Vorspeise essen konnte und die Qualität war auch wieder sehr gut. Am Ristorante Casa Nova, italienische Küche, und am French Kiss, französische Küche, waren öfters längere Schlangen an den Eingängen zu sehen. Als wir dort zum essen waren, war es allerdings nicht so und wir wurden sofort zu unserem (reservierten) Tisch geleitet. Top war in beiden Restaurants das Servicepersonal, die auch mal einen Sonderwunsch erfüllten oder ein Getränk von der Bar holten. Die Qualität der Speisen war hervorragend und auch die Portionen der einzelnen Gänge waren gut abgestimmt. Das einzige was ich beanstanden könnte, war die etwas lange Wartezeit zwischen Vorspeise und Hauptgang im French Kiss, aber das ist marginal. Im Ristorante Casa Nova fand ich die Inneneinrichtung natürlich super, vor allem die ganzen Gemälde haben mir total gefallen. Ich war auf jeden Fall auch in diesen Restaurants sehr zufrieden.

Ja und nicht zu vergessen der Imbiss Scharfe Ecke an Bord. Dort gab es fast rund um die Uhr eine Curry- oder auch Bratwurst, die mir bestens geschmeckt haben. Ich war schließlich öfters mal da.

Zu der Eisbar und dem Pier 3 Market kann ich persönlich nicht viel sagen, aber das hatte unser Junior ausführlich ausprobiert und ihm gefiel beides sehr gut. Das zählt für mich als klare Weiterempfehlung.

Das Tapas & Bar kann ich genauso wenig bewerten wie das Rossini, das Buffalo Steakehouse und die Sushi Bar, außer, dass immer wenn ich dort vorbei kam, es stets gut besucht war. Von daher gehe ich einfach mal davon aus, dass es dort gut schmeckt und der Service passt.

Wer isst muss auch trinken, kommen wir also zu den Bars. Meine Lieblingbar an Bord ist die Lanai Bar und das nicht nur weil sie außen am Heck liegt sondern weil das Personal hier noch etwas herzlicher, lockerer und ausgelassener war als an den anderen Bars. Dazu merkten sich viele von Ihnen auch die Namen der Gäste und ihr bevorzugtes Getränk, zumindest von den Gästen die öfters da waren. Da fühlt man sich doch gleich wie zu Hause. Am coolsten waren aber die Geburtstagsständchen, die waren der Knaller. Vom Stil her gefällt mir die Aida Bar am besten, hat aber leider den Nachteil im Beach Club zu liegen, wo es doch arg nach Chlor riecht. Die Spray Bar by Moet finde ich vom Stil her auch ganz gut gelungen. Zur Poolbar ist nur zu sagen, sie ist einfach zu klein. Die Casino Bar kann ich leider nicht bewerten, da bin ich höchstens Mal dran vorbei gelaufen. Insgesamt gesehen waren die Mitarbeiter aller Bars immer sehr höflich und zuvorkommend, ich habe nicht ein einziges Mal etwas negatives mitbekommen, ganz im Gegenteil. Sie haben einfach einen super Job gemacht.

Das Entertainment hat mir gut gefallen und das Theatrium war auch eine schöne Location, Vorteil aber auch Nachteil ist natürlich die Lage, positiv ist man kommt immer wieder mal vorbei und kann sehen was los ist und wenn es einem gefällt auch länger verweilen und sich ein Getränk bringen lassen, negativ ist die teilweise Unruhe durch den „Durchgangsverkehr“. Aber die Bühnentechnik und der große LED-Ball sind natürlich ein Highlight. Der Nightfly Nachtclub ist eine weitere Location für die Unterhaltung und gefällt mir, vom Stil her, sehr gut. Auch die D6 Disco gefällt mir, sowohl vom Interieur als auch von der Größe. Insgesamt war ich Recht begeistert von den Künstlern an Bord, genauso mit unserer Entertainment Managerin Eva Bovensiepen, sie empfand ich sehr herzlich und sie war auch jederzeit ansprechbar. Am besten fand ich allerdings unseren Lektor Dr. Dirk Schmidt – Herholz, der war super.

Weitere Freizeit Möglichkeiten hat man natürlich im Beach Club, im Four Elements, im Body & Soul Sport, im Organic Spa und im Casino. Für Jugendliche gab es die Teens Lounge Wave Club und für die kleineren der Kids und der Mini Club. Die Locations für die Kids und Teens habe ich nur kurz gesehen, aber das was ich sehen konnte fand ich von der Ausstattung und Gestaltung recht gelungen. Den Beach Club finde ich auch schön gestaltet und das Ambiente gefällt mir sehr gut und nicht nur das man dort natürlich planschen (schwimmen) kann, wird er Abends für zahlreiche Events genutzt, wie Poolparty, Live Band, Silent Party und Lasershow. Wermutstropfen ist der kleine Pool und der Chlor Geruch. Das Four Elements mit seinem Klettergarten und der großen Leinwand, für Kinoabende, gefällt mir auch super. Die dort liegende Bar, das 5.Element, hat zudem einen sehr schönen Außenbereich mit Blick auf die Heckwelle. Die Wasserrutsche Racer startet auf Deck 18 und führt bis auf Deck 15. Auf dem Sportdeck auf Deck 16 kann man zahlreiche Ballsportarten ausüben und im Winter wird diese Fläche wohl auch als Eisbahn zum Schlittschuhlaufen umfunktioniert. Das Body & Soul Sport gefällt mir besonders durch die Farbgestaltung und verfügt über ausreichend Trainingsgeräte und hat für jeden etwas zu bieten. Das Organic Spa finde ich, soweit ich es sehen konnte, auch äußerst gelungen. Zum Casino ist von meiner Seite aus nichts zu sagen, ich könnte darauf verzichten. Im Außenbereich, auf Deck 15, ist dann noch der Minigolf – Parcours und Shuffleboard zu finden und natürlich auch noch der Skywalk.

Außerdem ist der außenliegende Poolbereich zu erwähnen, der an den Seetagen doch recht gut bevölkert war. Neben zahlreichen Liegen auf Deck 15 gibt es auf Deck 17 noch weitere, von daher ist eigentlich ausreichend Platz für die Sonnenanbeter unter uns. Und von dort oben kommt von dort aus auch auf den, sehr schön gestalteten, FKK – Bereich auf Deck 18.

Ein weiterer Außenbereich ist das Lanaideck auf Deck 8 und 7, mit zahlreichen Liegen und Strandkörben und auf jeder Seite 2 Infinity Pools. Mir hat dieses Deck ausgesprochen gut gefallen. Wirklich schön finde ich vor allem die großen runden Leuchten auf den Treppen des Lanaideck. Zudem liegen auf diesem Deck auch noch die Außergewöhnliche des Buffalo Steakehouse und des Weite Welt Restaurant. Auf Deck 6 gibt es dann noch das Evakuierungsdeck, dieses war aber sehr oft gesperrt. Und einen ganz besonderen Bereich findet man dann auch noch auf Deck 7 direkt im Bug, wo man senkrecht den Steven hinunter schauen kann. Einfach toll, dieser Bereich war allerdings auch häufiger gesperrt.

Alles in allem war ich sehr angetan von der AIDAprima. Das gesamte Design und der Aufbau des Schiffes hat mir gut gefallen und ich war begeistert von der gesamten, sehr engagierten und extrem freundlichen Crew. Ich kann dieses Schiff ruhigen Gewissens weiterempfehlen und würde jederzeit wieder mitfahren. Ich, wir kommen bestimmt wieder.

  1. Fotos AIDAprima

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