Metropolen ab Hamburg mit AIDAprima, Tag 6 – Rotterdam

Donnerstag, 01.09.2022

Moin, Moin.

Nach einer relativ kurzen Nacht wachte ich mit Kopfschmerzen auf.

Nie wieder Erdbeerschnaps„.

Wir waren schon in Rotterdam angekommen und hatten direkt vor der Erasmusbrücke festgemacht, wie ich bei meinem Blick von unserer Terrasse aus feststellen konnte. Dort ließ ich mich erst einmal nieder und gönnte mir den ersten Kaffee des Tages, nebenbei sah ich dem regen Verkehr auf der Maas zu. Dabei sah ich natürlich auch die ersten Wassertaxis über das Wasser flitzen. Sogar ein Amphibienbus konnte ich beobachten. Da wir über Nacht in Rotterdam blieben, hatten wir es auch nicht eilig und so ließ ich meine Liebsten noch etwas schlafen. Aber irgendwann wurde es dann doch Zeit sie zu wecken, ansonsten hätte es kein Frühstück mehr für uns gegeben. Wir sind dann wieder ins Weite Welt Restaurant gegangen. Danach wollte meine Frau nochmal auf die Kabine und währenddessen ging ich auf das Pooldeck, um einige Fotos zu machen.

Die Wolkenkratzer direkt neben der AIDAprima waren schon sehr beeindruckend. Da ich Durst und noch etwas Zeit hatte, ließ ich mich, auf ein Getränk, an der AIDA Bar nieder.

Dann machte ich mich auf den Weg ins Theatrium, um pünktlich zu unserem Treffpunkt zu gelangen. Und dann gingen wir gemeinsam von Bord und in Richtung Erasmusbrug. Welche wir überqueren mussten, um in die Innenstadt zu kommen. Ein fantastisches Bauwerk, mit seinen 208 Metern Gesamtlänge. Aber der Belag war eine Katastrophe durch dieses ganze Geglitzer, ohne Sonnenbrille ging da für mich gar nichts. Allerdings kann man super Fotos von der AIDAprima machen, aber natürlich auch vom Leben auf der Maas und der restlichen Umgebung.

Nach der Überquerung der Erasmusbrug gingen wir vorbei am Inntel Hotels Rotterdam Centre und dem Mainport Hotel direkt zum MARITIME MUSEUM HARBOUR. Am Museumshafen holte sich meine Frau im Port Pavilion einen Coffee to Go und anschließend genossen wir die Atmosphäre im Museumshafen und schauten uns interessiert alles an. Nachdem wir den Museumshafen durchquert hatten steuerten wir am Maritiem Museum und dem Kriegsdenkmal „De Verwoeste Stad“ vorbei zur Straße „Wijnhaven“ bis zur Regentessebrug. Von dort aus hatten wir einen super Blick auf die „schwimmenden Whirlpools in Bootsform“ direkt neben dem ehemaligen Feuerschiff und jetzigem Restaurant „Vessel 11„, so wie unser Lektor es in seinem Vortrag am Vortag erzählt hatte. Echt cool die Boote, Whirlpools.

Von dort aus führte unser Weg zur Straße „Blaak“, der wir kurz folgten bis auf der gegenüberliegenden Straßenseite die Markthal auftauchte. Diese Markthalle ist „grandios“ und könnte auch glatt als Museum, oder gar Kunstwerk, durchgehen. Wir waren auf jeden Fall begeistert, obwohl es doch recht voll war. Nachdem wir die Markthalle durchquert hatten, traf unser Jüngling eine seiner Freunde vom Schiff und sie müssten sich erst einmal ausgiebig unterhalten. Nun gut, machten wir halt auf dem Marktplatz eine Pause. Ich schaute mich um und sah neben der Laurenskerk, noch die Kunstwerke Beeld „Iedereen is dood behalve wij“ und die Centrale Library Rotterdam, diese sah wegen der vielen Röhren fast aus wie ein Schwimmbad.

Nachdem der Junior dann auch wieder Zeit für uns hatte, gingen wir zu den Kubushäusern „Kijk-Kubus“ und schauten uns diese interessiert und neugierig näher an. Danach zog es uns Richtung Laurenskerk in die Hoogstraat, dort durchstöberten wir einen Souvenir Shop und würden auch fündig. Danach stellte sich uns die Frage und vor allem mir, ich hatte schon wieder Fußschmerzen und dazu meldete sich auch noch mein Knie, besuchen wir die Laurenskerk noch von innen und laufen anschließend zum Stadhuis Rotterdam oder laufen wir zum Marines Museum am Wijnhaven und zur Willemsbrug.

Wir entschieden uns für letztere Variante, da dieser Weg auch gleich bedeutend mit dem Rückweg zur AIDAprima war. Kurz vor der Willemsbrug angekommen stellte sich dann auch schon die nächste Richtungsfrage, entweder über die Willemsbrug nach Noordereiland und von da aus über die Koningshavenbrug „De Hef „ zurück zum Schiff oder an der Vlaggenparade Rotterdam vorbei wieder Richtung Erasmusbrug.

Wir entschieden uns für die etwas kürzere Variante und schlenderten zwischen der Vlaggenpara Rotterdam und der Maas, die Boompjeskade entlang und schauten uns die dort liegenden Flusskreuzfahrtschiffe, MS Viola (Phoenix Reisen), MS Antonio Bellucci (Thurgau Travel) und der MS Normandie (SE Tours) an. Außerdem sahen wir auf unserem weiterem Weg noch die MS Allegro (Hotelschiff), bevor wir das Denkmal „de Boeg“ erreichten. Bevor wir dann wieder die Erasmusbrug überquerten, sahen wir uns am Willemsplein die Skulpturen „Marathonbeeld – Henk Visch“ und „Twist & Shout – Martand Khosla“ an. Wirklich interessant..

Während wir über die Erasmusbrug gingen, war gerade der zu öffnende Teil der Brücke geöffnet, was man zwar von unserer Position aus nicht sehen konnte, aber durch die Roten Ampeln und den „Stau“ auf der Brücke trotzdem feststellen konnte. Als wir dann am anderen Ende ankamen war die Brücke wieder geschlossen und es wurde „pünktlich“ Grün. Wir gingen dann auf den Platz „Holland Amerikakade„, meine Frau hatte dort witzige Sprüche an den Scheiben des Restaurants „Happy Italy Rotterdam Kop van Zuid“ entdeckt und wollte sie fotografieren. Währenddessen musste ich plötzlich nach oben, der Glasfassade empor, schauen, da mir ein Wassertropfen mit Schaum auf mein Handydisplay geklatscht war und dort sah ich dann auch den Ursprung, eine Gondel mit Fensterputzer hing in einer geschätzten Höhe von 60 Metern über mir. Na ja, war das Display jetzt auch wieder sauber.

Nun ging es aber wieder vorbei am De Rotterdam zum Cruise Terminal und zurück auf unsere AIDAprima.

Zurück an Bord gingen wir zuerst auf unsere Kabine, wobei sich unser Junior bis zum Abendessen verabschiedete, meine Frau sich auf der Terrasse, zum häckeln niederließ und ich, für eine halbe Stunde, die Füße hochlegen und döste. Nach dieser kurzen „Siesta“ gingen meine Frau und ich uns eine Currywurst an der Scharfe Ecke holen und nach diesem Snack weiter zur Lanai Bar um ein Getränk bei einem schönen Ausblick auf die Maas und Rotterdam zu genießen.

Da wir noch Zeit hatten bis wir uns mit dem Jüngling zum Abendessen treffen wollten und auch noch sicherheitshalber, Tabak brauchten, beschlossen wir nochmal das Schiff zu verlassen und einen Supermarkt aufzusuchen. Diesen fanden wir dann auch nicht unweit des Cuise Terminals bei „Albert Heijn„. Auf dem Rückweg zum Schiff durchstreifen wir noch ein wenig die Gegend. Dabei kamen wir am Nederlands fotomuseum und den Foodhallen vorbei. Beide liegen einander gegenüber in der Statendam.

Nach einem kurzen Abstecher auf unsere Kabine, wurde es nun auch Zeit uns zum Brauhaus zu bewegen. Dort wollten wir zu Abendessen und trafen dort auch pünktlich auf unseren Junior.

Das Brauhaus war dann auch relativ leer und wir hatten die freie Auswahl unseres Tisches, welchen wir in der Nähe der Salatbar dann auch fanden Kurz darauf konnten wir dann auch schon unsere Bestellung aufgeben und bedienten uns auch gleich an der Salatbar für eine kleine Vorspeise. Der Hauptgang ließ dann auch nicht lange auf sich warten und uns schmeckte es wieder einmal sehr gut. Zum Abschluss gönnte ich mir dann auch Mal einen Salat zu meinem Bier.

Der Junior verabschiedete sich dann wieder zu seinen Freunden und meine Frau und ich machten uns auf den Weg zum Fotostudio. Dort wollten wir dann an den Automaten unsere Urlaubsfotos bestellen. Nachdem uns dieses dann auch auf Anhieb gelang, gingen wir zum Theatrium und sahen uns ein wenig die dort laufende Show „Secret Garden“ an.

Anschließend gingen wir zur Lanai Bar, in der Hoffnung unsere Bekannten dort anzutreffen, aber sie waren noch nicht da. Wir schauten uns dann die abendlichen Lichter Rotterdam’s bei einem Getränk an. Dann kamen Beate und ihr Mann Kalle doch noch vorbei und erzählten von ihrem Ausflug nach Amsterdam. Es würde wieder ein gemütlicher und lustiger Abend. Zu späteren Stunde schaute auch Andreas nochmal kurz vorbei. Und als vorletztes Getränk stand auf einmal wieder für jeden von uns ein Erdbeerschnaps auf dem Tisch. Von wem das wohl kam.

Nachdem die Crew dann das letzte Getränk rausgegeben hatten und sie die Bar aufräumten und dann schlossen, folgte ich Kalle’s Rat und wir gingen uns an der Scharfe Ecke noch eine Currywurst, als verspäteten Mitternachts Snack, zu holen.

Dann aber ging es auf unsere Kabine und auf der Terrasse mit Blick auf das nächtliche Rotterdam und einer Zigarette ließen meine Frau und ich, unser Junior schlief schon, diesen sehr schönen Tag Revue passieren.

Nun wurde es aber auch Zeit für’s Bett, schließlich wollte ich am nächsten Morgen das Auslaufen nicht verpassen.

Fortsetzung (Metropolen ab Hamburg mit AIDAprima, Tag 7 – 2.Seetag) folgt

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