Metropolen ab Hamburg mit AIDAprima, Tag 4 – Le Havre

Dienstag, 30.08.2022

Moin, Moin.

Le Havre mit den Catène De Containers

Aufgewacht, als das Schiff schon an der Pier lag, wie ich bei meinem ersten Kaffee des Tages auf unserer Veranda feststellen musste, startete für mich der Tag mit einem recht netten Anblick auf Le Havre und das erste was mir ins Auge fiel war das Catène De Containers. Allerdings musste ich feststellen, dass wir den „schlechteren“ der beiden Liegeplätze bekommen hatten, den Quai Pierre Callet, aber das war auch ok. Da wir es nicht eilig hatten, ließ ich meine Liebsten noch etwas schlafen und genoss in der Zwischenzeit meinen Kaffee und widmete mich der „myAIDA HEUTE“.

Nachdem dann alle fertig waren, ging es zum Frühstück im Markt Restaurant und was soll ich sagen, es war voll und so dauerte es ein kleines Weilchen bis wir einen Platz für uns fanden. Positiv daran war, wir haben das gesamte Markt Restaurant gesehen und kennen gelernt. Nach einem guten und ergiebigen Frühstück, frisch gestärkt für unseren Ausflug, ging es nochmal kurz auf die Kabine und dann auch schon von Bord. Kaum aus dem Terminal raus gekommen,hieß es zu allererst „Schlange stehen“ für den Shuttle Bus, welche vom Hafen gestellt wurden und die die Haltestellen Place Auguste perret und Docks Vauban anfuhren und von wo es auch wieder zurück ging. Der Shuttle hat pro Person 5,-€, hin- und zurück, gekostet.

Hôtel de Ville du Havre

Im Bus angekommen hatten wir einen Sitzplatz, was in diesen überfüllten Bus ein Glücksfall war. Die Fahrt dauerte dann ca. 15 Minuten bis zum Place Auguste perret, von wo aus wir zuerst zum Hôtel de Ville du Havre, dem Rathaus gingen. Dort am Park angekommen machten wir eine kurze Zigarettenpause und überlegten wie wir im Anschluss laufen sollten. Da wir uns entschieden hatten ging es wieder Retour am Place Auguste perret vorbei zum Monuments aux morts und gegenüber zum Le Volcan – Scène Nationale du Havre, wo wir das ein oder andere Foto schossen. Anschließend ging es die Rue Louis Brindeau entlang zur Église Saint-Joseph, welche wir uns natürlich auch von innen ansahen.

Église Saint Joseph

Eine beeindruckende Kirche mit einer grandiosen Architektur, wirklich Atemberaubend was man aus Beton alles erbauen kann. Allein der Besuch dieser Kirche hat, für mich persönlich, den Besuch von Le Havre lohnenswert gemacht.

Capitainerie Le Havre

Danach gingen wir zum Capitainerie Le Havre, dem Yachthäfen Anse de Joinville und Anse de Régates, direkt gegenüber des Hilton Garden Inn Le Havre Centre. Von da aus führte unser Weg zum Le Havre Etretat Normandie Tourisme, wo wir uns eine weitere Pause gönnten. Dort ein wenig erholt, spürte ich meine Blase an meiner Ferse wieder und wir entschieden direkt zurück zum Place Auguste perret zu laufen und das MuMa Musée d’art moderne André Malraux und die Cathédrale Notre-Dame ausfallen zu lassen. Genauso war, leider, ein Ausflug nach Honfleur gestrichen, der eigentlich vorher von mir geplant war. Aber ich konnte einfach nicht mehr laufen und im Urlaub quälen muss auch nicht sein, außerdem ist das ein guter Grund die Metropolen Tour noch einmal zu fahren.

Zurück am Place Auguste perret angekommen, zuvor hatte ich einer freundlichen Französin beim rückwärts einparken geholfen, sahen wir schon die Menschenmasse die den nächsten Shuttle Bus zurück zum Schiff zu ergattern versuchten und für uns war das Recht aussichtslos, vor allem da unser Junior plötzlich feststellte, dass er sein Ticket irgendwo verloren hatte. Also hieß es warten und meine Frau holte für sich einen Kaffee und für den Junior eine Cola in einem der vielen Cafés rund um den Platz, ich begnügte mich mit meinem Wasser, das ich vom Schiff mitgenommen hatte. Da aber alle 30 Minuten ein Bus fuhr, kein Problem. Mir machte nur die Masse an Menschen und vor allem deren Ungeduld und Gedrängel ein wenig zu schaffen.

„Wie sehr Menschen ihre Contenance verlieren, wenn sie glauben sie hätten mehr Rechte als alle anderen“ , einfach unglaublich was da zum Teil ablief.

Nun ja wir hatten Glück und kamen in den nächsten Bus, auch unser Junior ohne sein Ticket, und hatten dann allerdings einen Stehplatz und eine Sardine in der Büchse hat wesentlich mehr Platz. Das hat mir in Le Havre überhaupt nicht gefallen, der Shuttle Bus Service war eine Katastrophe, zu wenig Busse und total überfüllt bei der Rückfahrt zum Hafen. Wenn man dort mit kleinen Kindern unterwegs ist muss man beten, dass diese nicht einfach niedergetrampelt werden von den ganzen Ungeduldigen und zum Teil asozialen Menschen. „Muss ich leider so sagen“.

Egal ob das vom Hafen Le Havre oder wem auch immer gemanagt wird, muss da dringend was passieren, mehr Busse, nur Sitzplätze und an jeder angefahrenen Haltestelle Mitarbeiter, die alles in geordnete Bahnen lenken.

Vielleicht wird es mit den neuen Terminals die jetzt gebaut werden ja besser“.

AIDAprima in Le Havre

Aber was soll’s wir waren im Bus zurück zum Schiff, diesmal dauerte es aber knapp 30 Minuten,da wir die zweite Haltestelle noch anfuhren, wobei ich mich fragte „was will ich in einer Shopping Mall“ auch wenn diese in Frankreich ist, die sind doch eh alle gleich. „Kennt man eine, kennt man alle“. Aber es sei natürlich jedem gegönnt. War ich froh als wir endlich am Hafen ankamen und ich dieser Sarfinenbüchse entkommen konnte. Als erstes nach dem Aussteigen und ein paar hundert Metern Fußweg machte ich noch Fotos von „unserer“ AIDAprima ging es für meine Frau und mich in den Souvenirshop im Terminal, während sich der Jüngling die Arbeiten eins Malers gegenüber ansah. Nachdem wir unsere Souvenirs hatten, ging es dann aber Recht zügig zurück an Bord, wo wir erstmal alles auf die Kabine brachten und mit dem Junior ausmachten wann wir uns wieder treffen wollten. Wir verabredeten uns für 19:45Uhr auf der Kabine, da ich für 20:00Uhr einen Tisch im French Kiss reserviert hatte.

Nachdem ich mich dann etwas ausgeruht hatte machte ich mich auf den Weg zur Scharfe Ecke um mir eine Currywurst zu gönnen, meine Frau wollte noch etwas auf der Terrasse sitzen bleiben und an ihrem Tierchen weiter zu häkeln. Da ich, nach meiner Stärkung, anschließend noch Zeit hatte bis wir uns im Theatrium, zur Ocean’s View Zeebrügge /Brügge, verabredet hatten, ging ich zur Lanai Bar. Dort saß ich kaum, da hatte einer unserer beiden Lieblingskellner mir auch schon ein großes Bier vor die Nase gestellt. Wir unterhielten uns kurz und ich genoss mein Getränk und sah mir die Schiffe im Hafen an und den Bauarbeiten am Pier an. „Le Havre bekommt ein neues Cruise Terminal„. Dann wurde es aber auch Zeit ins Theatrium zu gehen, dort traf ich an der Sunset Bar Mal wieder einen der Hombresser und wir unterhielten uns bis auch meine Frau zu uns stieß und sich zu uns gesellte. Als der Vortrag anfing suchten meine Frau und ich einen Platz und waren zum wiederholten Male begeistert von unserem Lektor Dr. Dirk Schmidt – Herholz.

Theatrium

Da wir nun eh schon im Theatrium saßen, blieben wir noch und schauten uns auch noch die Show – Addicted to Love an. Uns hat die Show gut gefallen. Anschließend gingen wir zurück zu unserer Kabine und zogen uns um und kurz darauf war auch der Junior anwesend und machte sich fertig.

French Kiss

Pünktlich standen wir kurz darauf vorm French Kiss und würden zu unserem Tisch geleitet. Ich hatte mich dann für eine Vorspeise und Hauptgang entschieden, meine Frau für Hauptspeise und Dessert und der Junior nur für eine Hauptspeise. Und da er mit seinen Freunden verabredet war, wurde er immer ungeduldiger, da zwischen den einzelnen Gängen natürlich immer etwas Wartezeit war. Nachdem er dann aber seine Hauptspeise verputzt hatte, entliessen wir ihn. Wir sind ja keine „Unmenschen“. Wir fanden das Essen sehr lecker und auch die Portionsgrößen vollkommen ausreichend. Bis hierher ein gelungener Abend.

Le Havre

Während unseres Abendessens war die AIDAprima auch aus Le Havre aus gelaufen und wir sahen die Lichter der Stadt noch von der Lanai Bar aus, wo wir uns nach unserem Essen mit Beate und Kalle trafen. Die beiden hatten den Tag wohl an Bord am Pool und im Beach Club verbracht und wir erzählten was bei uns so war. Nach einem weiteren schönen Abend, in netter Gesellschaft, und dem ein oder anderen Getränk ging es dann zu späterer Stunde auch auf unsere Kabine und in die Koje. Der Jüngling schlief schon als wir ankamen und für uns war es allerhöchste Zeit.

Fortsetzung (Metropolen ab Hamburg mit AIDAprima, Tag 5 – Zeebrügge/Brügge) folgt ->

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