Kreuzfahrt – Tag 6

Moin, Moin.
Mein Reisebericht – Tag 6

21.05.2019, Göteborg:
Wir hatten erstmal ausgeschlafen, bevor wir auf ein kleines Frühstück in den Anckelmannsplatz gingen, tranken wir in aller Ruhe unseren ersten Kaffee auf unserem Balkon. Es war schönes Wetter auf See und wir genossen die Weite und Ruhe der Ostsee

Nachdem wir dann doch etwas getrödelt hatten, mussten wir uns jetzt etwas beeilen, wir hatten ja unseren Termin zum Fotoshooting. Das Shooting erinnerte und etwas an das von unserer Hochzeit, die Fotografin war super nett und sehr professionell. Wir hatten unseren Spaß zusammen, zuerst besprachen wir die Locations und arbeiteten uns dann von der Schaubar zum Diamanten, anschließend zum Champagner Treff bis zum Abschluss des Shooting ganz vorne am Bug auf Deck 5.

Nach diesem, erst ruhigen, schönen und auch lustigen Vormittag ging meine Frau einen Kaffee trinken und ich gönnte mir an der Überschaubar ein Mittagsbier. Hier oben auf Deck 14 hat man ja einen super Ausblick und je näher wir Göteborg kamen, desto höher wurde der Schiffsverkehr, es war mächtig was los. Aber die Schären vor Göteborg sind einfach eine traumhafte Landschaft. Kurz nachdem meine Frau zu mir stoß, kamen auch unsere neuen Bekannten vorbei und wir unterhielten uns erstmal über dies und das.

Mittlerweile hatten wir in Göteborg am Kryssningsterminal Arenal angelegt, direkt beim Volvo-Museum. Dann ging es aber erstmal zum Mittagessen, im Anckelmannsplatz, bevor es an Land ging und wir mit einem der Shuttle Busse in die Innenstadt von Göteborg fuhren. Vorm Schiff trafen wir noch „unsere“ Fotografin und machten noch schnell ein Foto vor unserer ‚Mein Schiff 4′. Nach einer kurzen Wartezeit in der Schlange zum Bus, fuhren wir auch schon los zum ‚Gustav-Adolfs-Torg‚. Durch den ‚Lundbytunneln‚, am ‚Keillers Park/Ramberget‚ vorbei ging es über die ‚Götaälvbron‚ am ‚Läppstiftet Konferens‚ vorbei und nach ca. 25 minütiger Fahrt kamen wir am ‚Gustav-Adolfs-Torg‚ an.

Von hier aus machten wir uns, bei besten Wetter, zu Fuß auf zur ‚Tyska Kirke‚ und dann über die ‚Tyska Bron‚ zur ‚Domkyrkan‚. Diese besichtigten wir dann auch und stellten fest, heute ist wohl Schulausflug in Göteborg. Das tut der Besichtigung des Doms aber keinen Abbruch und wir finden den Dom sehr schön. Nach einer kurzen Pause liefen wir weiter in Richtung ‚Maritiman‚. Wir kamen am Stadtmuseum, dem ‚Kronhuset‚ und am ‚Navigationsskolan / Sjöbefälsskolan‚ vorbei auf unserem Weg zum Hafen. Man hatte einen schönen Ausblick direkt am Wasser. Wir durchstreiften anschließend das ‚Maritiman‚ und bewunderten die ganzen alten Schiffe.

(Über das Maritiman gibt es einen extra Beitrag)

Nachdem wir unsere Runde fertig gedreht hatten, sahen wir noch die ‚Göteborgsoperan‘ und machten uns dann aber erstmal auf den Rückweg zum ‚Gustav-Adolfs-Trog‚ und überlegten wo wir von da aus noch hingehen könnten. Als wir wieder am ‚Kronhuset‚ angekommen waren, hörten wir es schon, das angekündigte Gewitter zog auf. Am ‚Gustav-Adolfs-Torg‚ sah man dann auch schon die schwarzen Wolken und vereinzelte Blitze und der Platz füllte sich in Minutenschnelle, mit gefühlt allen Passagieren der ‚Mein Schiff‚. Das kann ja was werden ahnte ich nichts gutes.

Und dann kam es wie es kommen musste, die erste Busfahrerin musste ihre gesetzlich vorgeschriebene Pause machen und in der Zwischenzeit begann es zu regnen, nach kürzester Zeit wurde es eher zu einem ausgewachsenen Wolkenbruch. Dann kam ein Shuttle Bus und jetzt wurde es tumultartig und jeder wollte als Erster in den Bus und die armen Ausflugsbegleiter von ‚TUI Cruises‘ waren hoffnungslos überfordert. Mittlerweile waren wir nass bis auf die Knochen und froren um die Wette, wir zogen uns etwas zurück und konnten über dieses, sich immer wieder wiederholende „Schauspiel“ sobald der nächste Shuttle Bus kam, nur noch mit dem Kopf schütteln. Alle schienen total überfordert, auch die Busfahrerin, es ging drunter und drüber, eine Dame beschwerte sich, meiner Meinung nach zurecht, dass es nicht geschafft wurde zuerst die Kinder mit einer Begleitperson und Menschen mit Handicap als erste zurück zum Schiff zu bringen. Aber jetzt war soviel Chaos hier, da war nichts mehr zu machen, bei vielen dachte man nur noch „jeder ist sich selbst der nächste, alles Egoisten ohne jegliche Rücksichtnahme“. Nach ca. 1 Stunde Dauerregen hatten wir und einige andere abseits stehende Leute Glück und ein Busfahrer von einer organisierten Tour machte seinen Bus voll und fuhr uns mit seinen Passagieren zurück zum Schiff. Auf der Fahrt dorthin kamen wir dann noch an den ‚Danmarksterminalen‚ und dem ‚Sjöfartsmuseet Akvariet‚ vorbei und fuhren über die ‚Älvsborgsbron‚ zurück zum Industriehafen zum Volvo Museum. Mittlerweile hatte es aufgehört zu regnen. Da vor dem Schiff schon eine riesige Warteschlange war, entscheiden wir uns kurz im Volvo Museum aufzuwärmen und es hatte sich wirklich gelohnt, auch wenn uns immer noch etwas kalt war.

(Über das Volvo Museum gibt es einen extra Beitrag)

Dann zog es uns aber doch zurück aufs Schiff, aber nicht ohne vorher noch 1-2 Souvenirs im Shop vom Terminal zu erwerben.
Jetzt brauchten wir erstmal eine warme Dusche, kalt hatten wir ja schon.
Während meine Frau zuerst duschte, ging ich, mittlerweile in trockenen Klamotten, zur Waterkant Bar und trank auf diesen Tag einen Schnaps und ein Bier, das hatte ich mir verdient. Nachdem auch ich eine warme Dusche hatte, das Wetter wurde langsam wieder, ließen wir uns an der Außenalster Bar nieder um das Auslaufen von dort zu beobachten. Unten am Kai spielte ein schwedischer Musikcorps und schwenkte schwedische Fahnen, das war sehr nett anzusehen.

Auf Wiedersehen Göteborg, wir kommen wieder!
Die Schärenlandschaft ist einfach traumhaft schön!
Zum Abendessen gingen wir heute wieder ins Gosch, lecker.
Danach verschlug es uns zur Waterkant Bar, wir wollten nochmal ins Theater. Die Show ‚Die Welt der Musicals‚ gefiel uns sehr gut. „Wir müssen mal ein Musical in Hamburg besuchen.“

Zum Ausklang des Abends fanden wir uns in der TUI Bar ein, die Schaubar und Abtanzbar waren uns viel zu überfüllt, aber hier gefiel es uns ja auch sehr gut. Wie fast überall auf dem Schiff.
Bevor wir ins Bett gingen, ließen wir den Tag noch einmal Revue passieren, es war ein sehr schöner Tag, trotz der unfreiwilligen Dusche. Wir gingen, wie jeden Abend bisher, mit einem Lächeln, aber geschafft, ins Bett.
Fortsetzung folgt.

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